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Brennnessel

(Urtica dioica – große Brennnessel)

 

Botanik

Der Name der Brennnessel stammt von ihrer Wirkung, auf der Haut „zu brennen“. Durch diese Funktion schützt sich die Pflanze vor Feinden. Bei Hautkontakt „sticht“ die Brennnessel ihren Feind und sondert Methansäure in die entstandene Wunde, welches zu dem juckenden und „brennenden“ Gefühl auf der Haut führt. Ein alter Hausmannstrick besagt, wenn die Pflanze von unten nach oben angefasst wird, kann sie ihre „brennenden“ Eigenschaften nicht entfalten.

 

Kulturelle Bedeutung

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Bekleidung für die Armee aus Brennnessel hergestellt. Allerdings wurde dieser Rohstoff durch den Import von Baumwolle abgelöst, ist allerdings in letzter Zeit wieder verstärkt im Kommen und wird extra für diese Verwendung angebaut.

 

Nutzen

Die Brennnessel ist eine Pflanze mit sehr hohem Nutzwert für Jedermann.
Sie bietet in etwa 50 Schmetterlingsarten Futter, ist für den Menschen eine Heil- und Genusspflanze und wird auf Grund ihrer Vitamine Tieren ins Futter gemischt. Auch in der Pflanzenwelt hat die Brennnessel ihren Nutzen. Als Jauche und Stärkemittel kann sie für die Pflanzendüngung eingesetzt werden. Die Blätter der Brennnessel können als Saft oder Tee zubereitet den Stoffwechsel anregen und entschlackend wirken. Auch bei Gallen- und Leberbeschwerden, Rheuma und Gicht kann Brennnessel unterstützen. Die Blätter der Brennnessel können in verschiedenen Gerichten verwendet werden. Auch die Samen werden geröstet, frisch oder getrocknet  verzehrt.

 

Wenn Sie mehr über die Brennnessel erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2008): Brennnessel, Kräuterstammtisch