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Eberesche

(Sorbus aucuparia)

 

Botanik

Die Eberesche ist auch bekannt unter dem Namen Vogelbeerbaum. Der Name ist den Früchten, den Vogelbeeren, zu verdanken, da sie vor allem von Vögeln sehr gern gegessen werden. Unter den Menschen ist der Irrglaube verbreitet, dass Vogelbeeren für den Menschen giftig sind. Zwar schmecken die Beeren roh sehr bitter und reizen durch die enthaltene Parasorbinsäure die Darm- und Magenschleimhaut und wirken abführend, aber wirklich giftig sind sie strenggenommen nicht. Trotzdem ist von einem rohen Verzehr abzuraten. Ein weiterer Irrtum in Bezug auf den Ebereschenbaum ist die Annahme, dass die Früchte wie der Name sagt zu den Beeren zählen. Botanisch gesehen, gehört die Eberesche zu den Kernobstgewächsen und ihre Früchte sind Apfelfrüchte.

 

Kulturelle Bedeutung

Der Baum stand früher an Orakel- und Gerichtsstätten von keltischen Druiden und war bei den Germanen Thor, dem Gewittergott, geweiht. Und auch heute noch ist die Eberesche Nationalbaum im Erzgebirge.

 

Nutzen

Werden die Vogelbeeren eingelegt, erhitzt oder eingefroren, können sie danach ohne Beschwerden auszulösen verzehrt werden. Durch Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Carotin, Pektin und viele Säuren gilt die Ebereschenfrucht als gesund, sollte aber nicht in Übermaßen verzehrt werden. Es eignet sich die Verwendung mit anderem Beerenobst. Auch das Holz der Eberesche wird oft weiterverarbeitet.

 

Wenn Sie mehr über die Eberesche erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2007): Eberesche, Kräuterstammtisch