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Osthessen News

Frauenkraut/Männerkraut

 

Botanik

Der Begriff Frauen- bzw. Männerkraut umfasst all jene Pflanzen, die bei Frauen- bzw.
Männerbeschwerden angewendet werden. Dazu zählen Rose, Brennnessel, -samen, -wurzel, Frauenmantel, Himbeerblätter, Kamille, Salbei, Schafgarbe, kleinblütige Weidenröschen und Kürbiskerne.

 

Kulturelle Bedeutung

Seinen Beginn fand die Kräuterheilkunde bei Geburtshelferinnen, Mönchen und Nonnen. Sie verfügten über enormes Wissen und Erfahrung und kannten verschiedenste Kräuter und Zubereitungsarten, um Beschwerden und Erkrankungen zu lindern und zu heilen. Im Laufe der Zeit gewannen die Naturwissenschaften immer mehr an Bedeutung und die Sichtweise auf Heilung durch Kräuter veränderte sich enorm. Frauen, die sich mit Heilwirkungen ausgekannt haben, wurden als Hexen verfolgt und verbrannt. In dieser Zeit ging viel Wissen verloren und lediglich die Klostergärten beschäftigten sich mit Kräutern und ihren Wirkungen. Aus diesem Grund setzten sich vorrangig nur kirchliche Traditionen in Zusammenhand mit Kräutern durch, wie die Weihung eines Kräuterbündels.

 

Nutzen

Die Pflanzen werden auf verschiedene Art und Weise angewendet, je nach Beschwerde und Pflanze. Das Anwendungsgebiet sind Probleme und Schmerzen, die typischerweise bei Frauen oder Männern auftrete, wie Kinderwunsch oder Geburtserleichterung.

Wenn Sie mehr über Frauenkraut/Männerkraut erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2011): Frauenkraut/Männerkraut, Kräuterstammtisch