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Heidelbeere

(Vaccinium myrtillus)

 

Botanik

Heidelbeeren, auch als Blaubeeren bekannt, wachsen gut im Halbschatten und auf moorhaltigem Boden. Die Pflanze gehört zu den Heidekrautgewächsen. Der Strauch blüht im April/Mai und die Beeren können ab Anfang Juli bis in den Herbst hinein geerntet werden. Einerseits wachsen die Heidelbeeren wild als Waldheidelbeeren in der Natur, erreichen ca. 50cm Höhe und sind geschmacklich sehr aromatisch. Andererseits werden die Beeren heute sehr viel in Kulturen angebaut. Diese Kulturheidelbeeren erreichen in etwa 1,80m – 2m  Höhe, sind haltbarer, fester und größer aber geschmacklich weniger intensiv als die Waldheidelbeeren.

 

Kulturelle Bedeutung

-

 

Nutzen

Werden Heidelbeeren als Heilmittel eingesetzt, sollten Waldheidelbeeren verwendet werden, da bei den Kulturpflanzen durch Züchtung viele positive Inhaltsstoffe verloren gegangen sind. Der blaue Farbstoff in der Heidelbeere stärkt den Augenbereich. Die Gerbstoffe in der Frucht sorgen für eine Keimabtötung und in getrockneter Form können die Beeren bei Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall helfen. Frische Heidelbeeren hingegen werden in der Küche eingesetzt. Sie passen zu vielen Gerichten und lassen sich vielseitig zubereiten.

 

Wenn Sie mehr über die Heidelbeere erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2007): Heidelbeere, Kräuterstammtisch