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Holunderblüte

(Sambuci flos)

 

Botanik

Die Blüten des Holunderstrauchs werden geerntet, wenn der Tag sonnig und der Morgentau getrocknet ist.

 

Kulturelle Bedeutung

Für die Germanen war der Holunderstrauch heilig und für die Christen brachte es Unglück den Strauch zu fällen, da er vor Bösem und vor Krankheiten schützen sollte. Der schwarze Holunder wurde auch der Fruchtbarkeits- und Lichtgöttin „Holle“ gewidmet. In diesem Zusammenhang und in Anlehnung an das Märchen „Frau Holle“ erhielt der Holunderstrauch den Namen „Hollerbusch“.

 

Nutzen

Die Blüten werden frisch verwendet beispielsweise zur Aromatisierung von Essig oder Sahne. Sollen die Blüten getrocknet werden, dürfen sie davor nicht gewaschen, sondern lediglich ausgeschüttelt werden. Ein Tee aus Holunderblüten hilft bei Erkältungen und grippeähnlichen Erkrankungen.

Wenn Sie mehr über die Holunderblüte erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2008): Holunderblüte, Kräuterstammtisch