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Ingwer

(Zingiber officinale)

 

Botanik

In Deutschland wächst Ingwer nicht. Er benötigt Klimabedingungen wie sie in den (Sub-)Tropen und Ländern wie China, Vietnam, Indien, Indonesien, Südamerika und Teilen Afrikas vorherrschen. Die Ingwerpflanze an sich kann bis zu mehreren Metern hoch werden. Die Ingwerpflanze ist ein schilfartiges Gewächs mit länglichen schmalen Blättern, gelb-roten Blüten und dem Rhizom. Dieses ist eine verdickte Wurzel, die in Europa als Ingwerwurzel im Handel zu finden ist. Frische Knollen sind dran zu erkennen, dass sie fest und saftig sind.

 

Kulturelle Bedeutung

Die chinesische Medizin setzt seit Urzeiten Ingwer gegen Krankheiten ein und im Fernen Osten ist er seit mehr als 3000 Jahren ein bekanntes Gewürz. In Deutschland wurde Ingwer von Hildegard von Bingen in der Heilkunde eingesetzt. Während des Mittelalters hielt sich der Glaube Ingwer stamme aus dem Garten Eden. In der heutigen Zeit hat sich die positive Wirkung des Ingwers, die bereits vor Jahrhunderten bekannt waren, wissenschaftlich bestätigt.

 

Nutzen

Gerade im Winter ist Ingwer wegen seiner wärmenden Wirkung sehr gefragt. Doch hilft er auch den Tonus der Darmmuskulatur zu erregen, steigert Gallen- und Speichelfluss, fördert die Verdauung und wirkt desinfizierend. Auch um  Erbrechen vorzubeugen kann Ingwer angewendet werden. Auf Grund seines frischen, scharfen und würzigen Geschmacks wird Ingwer aber auch in der Küche oft eingesetzt. Er kann frisch oder getrocknet verwendet werden und kann trocken und kühl einige Wochen gelagert werden.

 

Wenn Sie mehr über den Ingwer erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2005): Ingwer, Kräuterstammtisch