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Kamille

(Chamomilla recutita)

 

Botanik

Die echte Kamille besitzt kegelförmige, hohle Blütenköpfe und ist eine der wenigen Kamillenarten, die über Heilwirkungen verfügt. Die Pflanze zählt zu der Familie der Korbblütler und besitzt aus diesem Grund allergenes Potenzial. Hauptsächlich wird die Pflanze im Juni und Juli geerntet, blüht aber von Mitte Mai an bis in den September. Bei der Ernte ist darauf zu achten, dass die Blüten weder verblüht noch nur teilweise geöffnet sind. Da gegen Mittag an trockenen und sonnigen Tagen der Gehalt an ätherischen Ölen in der Pflanze am höchsten ist, ist dies der ideale Sammelzeitpunkt für die Blütenköpfe (Stängel und Blätter werden nicht geerntet).

 

Kulturelle Bedeutung

Der Name stammt von der griechischen Nymphe Matricaria ab, die über viel Klugheit verfügte, und weist auf die typische Verwendung als Frauenpflanze hin. Kamille ist außerdem auch der Mutter Gottes Maria gewidmet.

 

Nutzen

Nach der Ernte dürfen die Blütenköpfe auf keinen Fall gewaschen werden, sondern möglichst zügig getrocknet werden. Danach kann Kamille als Tee, Kamillenkissen, ätherisches Öl, Wickel, Badezusatz, Inhalat oder in der Homöopathie angewendet werden. Kamille wirkt beruhigend, hilft bei Menstruationsproblemen, Zahnschmerzen, Beschwerden der oberen Luftwege und Verdauungs- und chronischen Magenproblemen. Kamille lässt sich nicht in der Küche finden und kann lediglich in Form von Tee zu sich genommen werden.

 

Wenn Sie mehr über die Kamille erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2017): Kamille, Kräuterstammtisch