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Klee

Rotklee - NABU/ Kathy Büscher

 

Botanik

Es existieren in etwa 245 Arten, die zu der Pflanzengattung Klee zählen. Klee  repräsentiert
eine Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Der typische Glücksklee zählt erstaunlicherweise zu den Sauerkleegewächsen anstatt zu den Schmetterlingsblütlern. Klee bevorzugt nährstoffarmen Boden und breitet sich schnell über eine große Fläche aus.

 

Kulturelle Bedeutung

Die Bedeutung, dass ein vierblättriges Kleeblatt Glück bringt, ist alt bekannt. Doch auch steht das Kleeblatt für die heilige Dreifaltigkeit und gilt als Liebessymbol. Auch das Sprichwort „jemanden über den grünen Klee loben“ ist bis heute verbreitet.

 

Nutzen

Für die Landwirtschaft spielt Klee vor allem als Futter für Tiere, mit einer großen Menge an verdaulichem Eiweiß, eine wesentliche Rolle. Doch auch für den Boden ist Klee von Vorteil. Er kann Stickstoff aus der Luft binden und somit die Fruchtbarkeit des Bodens fördern. Als Heilpflanze unterscheidet sich die Wirkung gegen welche Erkrankung die Pflanze hilft von der Art des Klees. Zum Beispiel wird der Bockshornklee bei Panaritien und Furunkeln eingesetzt, der Fieberklee bei Magen- und Darmerkrankungen, Steinklee bei Venenerkrankungen, Rotklee bei Frauenproblemen und Wundklee bei Wunden, die schlecht heilen. Auch in der Küche können mehrere Sorten an Klee verarbeitet werden, wie beispielsweise Rot-, Weiß-, Horn-, Bockshorn-, Schabzieger- und Waldsauerklee. Wobei letzterer nur in geringen Mengen verzehrt werden sollte auf Grund seiner hohen Menge an Oxalsäure. Klee kann zu Salaten, Aufstrichen, Smoothies verarbeitet oder als Gewürz verwendet werden.

 

Wenn Sie mehr über den Klee erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2013): Klee, Kräuterstammtisch