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Kümmel

(Carum carvi)

 

Botanik

Damit Kümmel wachsen kann, benötigt er viele Nährstoffe, Sonne und Kalk. Häufige Standorte für Kümmel sind Wege und Wiesen, aber auch der Garten. Da Kümmel erst im zweiten Jahr von Mai bis Juli blüht und im ersten Jahr lediglich seine Blattrosette bildet, gehört er zu den zweijährigen Pflanzen. Seine Samen reifen ab dem zweiten Jahr zwischen Juni und August. Die Kümmelpflanze sollte nicht neben Doldenblütlern stehen. Für den klassischen Kümmel, wie er in der Küche zum Einsatz kommt, werden die Dolden geerntet bevor die Samen reif sind, und werden getrocknet und abgerebelt.

 

Kulturelle Bedeutung

Kümmel zählt zu einer der ältesten Gewürze und ist beispielsweise in Brot aus der Rhön alte Tradition und nicht mehr wegzudenken.

 

Nutzen

Als Gewürz spielt Kümmel in der Küche eine große Rolle und wird in Speisen wie z.B. Kochkäse, Quark, Schweinebraten und vielen mehr eingesetzt, aber auch für Schnaps und Likör verwendet. Zu empfehlen ist Kümmel als ganze Frucht zu kaufen, da er gemahlen schnell an Geschmack verliert.
Kümmel entfaltet als Tee, ätherisches Öl oder als Ganzes gekaut seine Heilwirkungen.

Wenn Sie mehr über Kümmel erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2017): Kümmel, Kräuterstammtisch