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Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

 

Botanik

Löwenzahn ist eine der Pflanzen, die an fast allen Standorten wachsen kann. Sie kann sich sehr gut an ihre Umgebung anpassen, verbreitet sich gern, kann sogar, wie in dem Intro der Kinderserie „Löwenzahn“, in Asphaltritzen wachsen. Die Wurzel kann bis zu 30cm lang werden und wird im Frühjahr oder im Spätherbst geerntet. Die gezahnten Blätter werden im Frühjahr gesammelt und auch die Blüten können –offen oder geschlossen-  geerntet werden. Typisch für den Löwenzahn ist, dass alle Pflanzenteile einen weißen Milchsaft enthalten.

 

Kulturelle Bedeutung

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Nutzen

Löwenzahn ist häufig Bestandteil von frühjährlichen Kuren, da er den Gallenfluss erhöht, den Stoffwechsel der Zellen stimuliert und harntreibend wirkt. Eine solche Kur ist vor allem bei Menschen mit Gicht oder Rheuma sinnvoll.
Die Löwenzahnpflanze ist auf verschiedene Art und Weise in der Küche zu verarbeiten. Die Blätter können in nicht zu großer Menge und ungewässert mit anderen Gemüsesorten beispielsweise in einem Salat verwendet werden. Die Wurzel lässt sich auf Grund ihrer Bitterstoffe gut zu Schnäpsen verarbeitet oder wurde früher geröstet und zermahlen als Kaffeeersatz eingesetzt. Die Knospen der Blüte lassen sich als Kapern zubereiten und aus den Blüten kann ein Gelee oder ein Sirup hergestellt werden. Neben der Verwendung in der Küche kann auch eine Jauche aus Löwenzahn als Dünger ausgebracht werden.

Wenn Sie mehr über den Löwenzahn erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2015): Löwenzahn, Kräuterstammtisch