Unsere Sponsoren
und Förderer

Stadt Fulda
Kultusministerium Hessen
RhönENERGIE Fulda
Abwasserverband Fulda
Förstina - Der Schatz der Rhön
Osthessen News

Meerrettich

(Armoracis rusticana)

 

Botanik

Der Meerrettich zählt zu der Familie der Kreuzblütler und weißt ausgewachsene Blätter von bis zu mehr als 1m auf. Er bevorzugt feuchten und nahrhaften Boden und wächst wild an Bachläufen, Wegrändern und Wiesen. Die Wurzel des Meerrettichs wird zwischen September und April geerntet, da in diesem Zeitraum die Kräfte der Pflanze in der Wurzel konzentriert sind. Wird die Wurzel kühl gelagert oder in einem feuchten Tuch in den Kühlschrank gelegt, kann sie monatelang halten. Eine weitere Möglichkeit ist es Meerrettich gerieben bis zu 6 Monaten einzufrieren.

 

Kulturelle Bedeutung

-

 

Nutzen

Zur Weiterverarbeitung eignen sich die Wurzel und die jungen Blätter des Meerrettichs. Sind die Blätter älter können sie nicht mehr verzehrt werden. Die Wurzel wird vorrangig als Gewürz verwendet und kann entweder frisch oder in Gläsern verarbeitet erworben werden. Bei dem Einsatz von frischem Meerrettich ist wichtig ihn immer frisch zu reiben und ihn nicht über 40°C zu erhitzen, da er sonst schnell an Aroma und Schärfe verliert. Die jungen Blätter weisen das gleiche Anwendungsspektrum auf wie Schnittlauch. Durch die vorhandenen Senföle wird die Meerrettichwurzel bei Nasennebenhöhlenentzündung, grippalen Infekten, Infektionen der Harnwege, katarrhalische Erkrankungen oder Beschwerden im Gaumenmandelbereich angewendet. Doch auch äußerlich lässt sich Meerrettich gut anwenden. In Form von Auflagen und Kompressen wirkt er bei Kopfschmerzen, Gicht und Stirnhöhlenentzündung.

 

Wenn Sie mehr über den Meerrettich erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

 

Quelle:
Felber B. (2010): Meerrettich, Kräuterstammtisch