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Myrrhe

(Commiphora molmol)

 

Botanik

Myrrhe ist das ölhaltige Harz des Myrrhestrauchs/-baums. Dieser wächst im Jemen, Somalia, Äthiopien und dem Sudan.


Kulturelle Bedeutung

Myrrhe zählt zu einem der größten Schätze des Orients und ist eins der drei Geschenke, die die Heiligen Drei Könige dem Jesus Kind im Stall von Bethlehem gemacht haben.

 

Nutzen

Um Myrrhe zu gewinnen, wird die Rinde des Baums angeritzt, der Milchsaft aufgefangen, getrocknet und anschließend weiterverarbeitet zu Tinkturen, Pulver oder ätherischem Öl. Myrrhe findet lediglich in der Heilwirkung Anwendung und so gut wie gar nicht in der Küche. Wird Myrrhe mit anderen Kräutern geräuchert, entsteht eine angenehme Atmosphäre, die sich gut für Meditationen und Rituale eignet. Das ätherische Öl hat eine Vielzahl von Wirkungen. Einerseits wirkt es gegen Bakterien, löst Schleim und hemmt Entzündungen. Auf der anderen Seite reinigt es die Raumluft, wirkt stabilisierend und ausgleichend und fördert Meditationen. Der einzige Berührpunkt der Myrrhe mit dem Lebensmittelbereich ist die Weinehrstellung. Auf Grund der desinfizierenden Wirkung der Myrrhe werden die Weinfässer im Inneren mit dem Harz eingerieben, um das Holz vor Keimen zu schützen. Durch diesen Prozess erhält der Wein ein ganz spezielles Aroma.

 

Wenn Sie mehr über Myrrhe erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2009): Myrrhe, Kräuterstammtisch