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Salbei

(salvia officinalis)

 

Botanik

Es existieren mehr als 900 Salbeiarten. Die Sorte des Salbeis entscheidet über den Standort, die Wachstumsbedingungen, ob sie wild oder in Kulturen und ob sie als ein- oder zweijährige Pflanze gedeiht. Der klassische Salbei bevorzugt kalkhaltigen und trockenen Boden, Sonne und benötigt einen Schutz aus Laub oder Reisig gegen Frost. Die Blätter sollten Mai- Juni/Juli geerntet werden.

 

Kulturelle Bedeutung

Bereits die Ägypter verwendeten Salbei und die Mönche haben ihn über die Alpen gebracht.

 

Nutzen

Die Blätter des Salbeis werden zum Würzen von Fisch, Fleisch, Kartoffeln, Quark und vielem mehr sparsam verwendet. Als Tee entfalten die Blätter ihre Heilwirkung und helfen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Durchfall und bei starker Schweißproduktion. Doch auch als Tinktur, Badezusatz oder Bonbons wirkt Salbei wohltuend. Die Samen von zwei Salbeiarten werden als Chia-Samen verzehrt. Der Samen kann roh, gegart, gekeimt und gequollen oder als Mehl verarbeitet werden. Er wird in Gebäck, Puddings, Smoothies und vielem mehr eingesetzt. Auf Grund seiner vielen Vitamine, Ballaststoffe, Schleimstoffe, Mineralstoffen, Eiweiß und der leicht verdaulichen Fette gilt er als sehr gesund. Mit Hilfe einer Wasserdampfdestillation wird aus der Salbeipflanze ein ätherisches Öl gewonnen, welches  gegen Viren und Bakterien hilft.

 

Wenn Sie mehr über den Salbei  erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2015): Salbei, Kräuterstammtisch