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Sanddorn

(Hippophae rhamnoides)

 

Botanik

Normalerweise wächst der Sanddorn zu einem 5m hohen Strauch heran, in Ausnahmefällen kann er auch zu einem Baum mit einer Höhe von über 5m heran wachsen. Sanddornsträucher wachsen bei viel Sonne und Licht auf Sanddünen im Norden, Kieselgrüben oder Straßenböschungen und auch in Kulturen wird er angebaut. Es existieren weibliche und männliche Sträucher, wobei weibliche Sträucher einen männlichen in der Nähe benötigen, um Früchte zutragen. Die Blätter des Sanddorns sind länglich, silbergrau, schmal und besitzen eine dichte Behaarung. Die reifen Früchte weisen eine orangene Farbe auf, sind kugelig/eiförmig, und zählen zu den Steinfrüchten. Sie sind zwischen Ende August und Oktober reif, sind sehr weich und können bei der Ernte leicht platzen. Das Ableeren der Früchte wird auch zusätzlich durch die dornigen Äste des Strauches und die Dichte der Früchte am Ast erschwert.


Kulturelle Bedeutung

-

 

Nutzen

Sanddorn zeichnet sich vorrangig durch einen hohen Gehalt an Vitamin E und C aus. Aus diesem Grund ist Sanddorn vor allem im Winter sehr zu empfehlen, da er die Körperabwehr stärkt und Winterdepressionen entgegenwirkt. Eine Besonderheit des Sanddorns ist sein Öl. Dieses kommt lediglich bei ihm in Fruchtfleisch und Kernen vor. Dieses Öl ist reich an hochwertigen Fettsäuren, insofern sehr kostbar und vielfach in Kosmetikprodukten verwendet.  Für den Verzehr lässt sich Sanddorn als Saft, Bonbon, Likören oder Marmelade/Gelee erwerben. In der Küche wird meistens der Saft in verschiedene Speise eingearbeitet.

 

Wenn Sie mehr über den Sanddorn erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2017): Sanddorn, Kräuterstammtisch