Unsere Sponsoren
und Förderer

Stadt Fulda
Kultusministerium Hessen
RhönENERGIE Fulda
Abwasserverband Fulda
Förstina - Der Schatz der Rhön
Osthessen News

Senf

(Semen sinapis nigra/alba)

 

Botanik

Der Senf zählt zu der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler.


Kulturelle Bedeutung

Erstmals wird das Senfkorn in einem Gleichnis des Matthäus im Neuen Testament erwähnt. In Deutschland wird Senf seit 795 auf Geheiße von Karl dem Großen hin angebaut. 

 

Nutzen

Senf zeichnet sich durch seinen sekundären Pflanzenstoff „Senföle“ aus. Diese stehen im Verdacht über Eigenschaften zu verfügen, die im menschlichen Körper Krebs hemmen, antioxidativ wirken und das Immunsystem stärken. Senf kann innerlich in Form von Kuren, Keimlingen oder Speisesenf zu fetten Gerichten verwendet werden. Äußerlich wird Senf in Kompressen oder ein Fußbad gegeben. So hilft er bei Bronchitis, Rheuma, Mittelohrentzündungen und Kopfschmerzen und Erkältungserscheinungen. Am häufigsten wird Senf jedoch in der Küche als Gewürz verwendet. Dieser besteht grundsätzlich aus Senfmehl, Zucker, Salz, Wasser und Essig und kann nach belieben verfeinert und gewürzt werden. Ob ein Senf süß, scharf, mittelscharf oder mild ist, hängt von den verwendeten Senfkörnern ab. Weiße sind milder als Braune.

 

Wenn Sie mehr über Senf  erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2009): Senf, Kräuterstammtisch