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Spitzwegerich

(Plantago lanceolata)

 

Botanik

Die Pflanze wächst an sehr vielen Orten, wie Brachland, Wiesen oder Wegrändern. Grundsätzlichen können die Blätter von Frühjahr an den ganze Sommer über geerntet werden, zu empfehlen ist jedoch die Ernte der jungen Blätter kurz bevor diese das Blühen anfangen. Die Blätter sind sehr empfindlich, weshalb darauf zu achten ist, dass keine Druckstellen auf die Blätter kommen, da diese sonst an Wirkstoff verlieren. Auch die Blütenknospen des Spitzwegerichs können gesammelt und verarbeitet werden.


Kulturelle Bedeutung

-

 

Nutzen

In der Küche wird Spitzwegerich zu Gerichten bei denen Kräutermischungen zum Einsatz kommen, wie Suppen, Salaten, grüne Soße oder Quarkspeisen.
Eine bedeutende Rolle spielt die Pflanze als Hustenmittel. Es ist in Hustensäften, Bonbons, Hustensirup und –tee enthalten. Spitzwegerich hemmt Bakterien, lindert Schmerzen und löst festsitzenden Schleim. Ein anderes Anwendungsgebiet sind Insektenstiche. Ein Alkoholauszug oder direkt der Saft aus den Blättern verringert den Juckreiz zügig und effizient.

 

Wenn Sie mehr über den Spitzwegerich erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2016): Spitzwegerich, Kräuterstammtisch