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Thymian

(Thymus vulgaris)

 

Botanik

In den Mittelmeerregionen ist der Thymian heimisch und wächst dort wild. In Deutschland wird er im Garten kultiviert angebaut. Thymian weist in etwa 350 Arten auf und zählt zur Familie der Lippenblütler. Die Pflanze bevorzugt sonnige und warme Standorte. Der Boden sollte trocken, nährstoffarm und kalkhaltig sein. Zum Trocknen sollte Thymian an warmen und sonnigen Tagen am späten Vormittag geerntet werden, da er zu diesem Zeitpunkt am meisten ätherisches Öl enthält.


Kulturelle Bedeutung

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Nutzen

Für den Küchengebrauch werden die Blätter frisch oder getrocknet verwendet. Beim Trocknen ist darauf zu achten den ganzen Zweig zu trocknen und keine Temperaturen über 35° C zuzulassen. Thymian ist ein wichtiges Gewürz, das hervorragend mit Fleisch und Sommergemüse harmoniert und welches gleichzeitig mehr Verdauungssäfte bildet und Blähungen reduziert. Zu beachten ist, dass frischer Thymian gegen Ende des Kochvorgangs hinzugegeben werden sollte und getrockneter bereits zu Anfang. Für die Heilwirkung wird das blühende Kraut des Thymians verarbeitet. Aus diesem Kraut wird ein reines ätherisches Öl gewonnen, welches in der Aromatherapie eine wichtige Rolle spielt oder für Duftlampen verwendet werden kann. Thymian hilft sehr gut bei starkem Husten, Erkältungssymptomen und hat eine bakterienabtötende und desinfizierende Wirkung.

 

Wenn Sie mehr über Thymian erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2009): Thymian, Kräuterstammtisch