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Waldmeister

(Galium odoratum)

 

Botanik

Waldmeister blüht Anfang bis Mitte Mai und ist in Gärten und Buchenwäldern zu finden. Er wird auch als „Maikraut“ oder Labkraut bezeichnet. Der Waldmeister wird kurz vor oder während der Blütezeit geerntet. Vor der Blüte gesammelter Waldmeister lässt sich gut für eine Aromatisierung verwenden, blühendes Kraut ehr für die Teezubereitung.


Kulturelle Bedeutung

Früher wurde getrockneter Waldmeister mit in das Matratzenstroh von Frauen eingearbeitet, um in Zeiten des Wochenbetts zu helfen. Heute wird Waldmeister lediglich in Form von Hausmitteln angewendet. In der Medizin findet er keine Verwendung.

 

Nutzen

Das klassische Aroma des Waldmeisters entwickelt sich erst einige Stunden nach der Ernte.
Ab diesem Zeitpunkt kann er weiterverarbeitet werden, entweder frisch oder getrocknet. In der Küche wird er meistens frisch verwendet. Typische Speisezubereitungen in denen Waldmeister vorkommt, sind Maibowle, Götterspeise, Obstsalat, Erdbeeren, Quark, Joghurt oder Cremes. Getrocknet wird er vor allem in Duftkissen gefüllt. Gelagert werden kann Waldmeister gut eingefroren. Seine Wirkstoffe erweitern die Gefäße, lösen Krämpfe und beruhigen. Zu beachten ist, dass ein zu hoher Verzehr von Waldmeister auf Grund seines vielen Cumarins schädlich ist.  Die intensive Farbe und häufig auch der Geschmack von Waldmeister in verarbeiteten Produkten sind künstlich hergestellt. Echter Waldmeister besitzt keine  intensive Farbe, um Lebensmittel so kräftig grün zu färben.

 

Wenn Sie mehr über Waldmeister erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2014): Waldmeister, Kräuterstammtisch