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Weihrauch

(Boswellia scara)

 

Botanik

Der Balsambaum, welcher in Ostindien, Somalia, Oman und im Jemen wächst, sondert ein Duftharz ab. Dieses Duftharz ist der Weihrauch. Der Baum wächst nur in trockenen und steinigen Gegenden.


Kulturelle Bedeutung

Weihrauch zählt zu einem der drei Geschenke, die
die Heiligen Drei Könige zu Jesus Geburt mit in den Stall von Bethlehem brachten. Doch schon in der Ayureveda-Medizin, eine klassische indische Medizin, dient Weihrauch als Heilmittel und wird 1600 v. Chr. zum ersten Mal erwähnt. Im Altertum wurde Weihrauch als essentielle Räuchersubstanz in das katholische Kirchenritual mit eingebaut. Durch den Dampf soll Erkenntnis und Tiefe gefördert werden und eine Brücke zur spirituellen Ebene erzeugt werden. Auch bei Meditationen ist Weihrauch sehr gefragt.

 

Nutzen

Das Harz des Balsambaums wird zu einem Extrakt in Pulverform oder ätherischem Öl weiterverarbeitet. Das Öl des Weihrauchs hilft gegen Depressionen, Entzündungen und festsitzenden Schleim, weswegen es in der Erkältungszeit in einer Duftlampe Wunder vollbringt. Zusätzlich gibt es Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit Weihrauch, die in Deutschland jedoch nicht zugelassen sind.

 

Wenn Sie mehr über Weihrauch erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2009): Weihrauch, Kräuterstammtisch