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Zitronenverbene

(Aloysia citriodora)

 

Botanik

Die Zitronenverbene ist auch als „Zitronenstrauch“ bekannt, da sie ein starkes Zitronenaroma verströmt. Die Pflanze zählt zur Familie der Eisenkrautgewächse und ist eine mehrjährige Pflanze, die jedoch trotzdem nicht winterhart ist. Zum Wachsen muss ihr Standort sonnig, warm und windgeschützt sein. Über die Wintermonate sollte sie dunkel und kühl (5-10° C) gelagert werden. Vermehren lässt sich die Zitronenverbene, wenn ihre Zweige in die Erde abgesenkt werden oder durch Stecklinge. Bei der Ernte werden die einzelnen Blätter abgezupft.


Kulturelle Bedeutung

Nach Europa gelangte der „Zitronenstrauch“ mit den Spaniern im 17. Jahrhundert. Ursprünglich stammt sie aus dem Süden Amerikas. Bei den Römern wurde mit ihr die Göttin Venus assoziiert und die Pflanze sollte Glück bringen. Heute ist sie in Frankreich eine angesagte Teepflanze, in Deutschland ist der „Zitronenstrauch“ relativ unbekannt.

 

Nutzen

Die Blätter der Zitronenverbene lassen sich getrocknet oder frisch verwenden. Sofern sie getrocknet werden, sollte dies schnell erfolgen und danach müssen die Blätter lichtgeschützt gelagert werden. In Frankreich ist die Zitronenverbene weit verbreitet und wird als Tee, Gewürz oder in Kosmetika eingesetzt. Die Pflanze lässt sich gut zu Desserts, Blattsalat, Fisch und Geflügel kombinieren. Das ätherische Öl des „Zitronenstrauchs“ fördert die Konzentrationsfähigkeit und erfrischt, weshalb es sich gut für Massage- und Duftöle eignet.

 

Wenn Sie mehr über die Zitronenverbene erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2010): Zitronenverbene, Kräuterstammtisch