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Zwiebel

(Allium cepa)

 

Botanik

Die Speisezwiebel zählt zur Pflanzenfamilie der Zwiebelgewächse und wurde speziell für den Verzehr gezüchtet. Grundsätzlich gilt das Pflanzenteil „Zwiebel“ (z.B. bei der Blumenzwiebel) als giftig. Um wachsen zu können, müssen Zwiebeln an warmen und sonnigen Orten in sandigem Lehmboden gepflanzt werden. Dazu werden die Steckzwiebeln im Frühjahr in die Erde gesetzt. Die Speisezwiebel besitzt eine Vielzahl von Sorten, die sich in Geschmack, Größe und Form zum Teil deutlich unterscheiden.


Kulturelle Bedeutung

Die Zwiebel hat eine lange Geschichte hinter sich und ist bereits über 5000 Jahre alt. Ihre Heimat liegt in Westasien und gelangte mit den Römern nach Europa.

 

Nutzen

Die Zwiebel ist ein altbekanntes Hausmittel. Sie wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Angewendet wird sie bei Erkrankungen wie Erkältungen, starkem Husten, Insektenstichen und grippalen Infekten. Außerdem regt sie die Tätigkeiten der Bauchspeicheldrüse und Leber an und stärkt das Immunsystem. Die Zwieble ist innerlich und äußerlich anwendbar. Innerlich kann die rohe Zwiebel, Zwiebelsaft, -sirup oder -wein eingenommen werden. Äußerlich hingegen helfen Zwiebelsäcke und Zwiebelwickel. Doch neben der Volksmedizin wird die Zwiebel in der Küche verwendet. In einer Unmenge an Gerichten kommt die Zwiebel vor und sie kann auf verschiedene Arten verarbeitet werden, egal ob roh, gedünstet oder geröstet.

 

Wenn Sie mehr über die Zwiebel erfahren möchten und sich mit anderen Pflanzenliebhabern über praktische Tipps und Erfahrungen austauschen möchten, nehmen Sie doch mal an einem Treffen des Kräuterstammtisches teil. Termine unter Kräuterstammtischtermine oder im Programm.

Quelle:
Felber B. (2008): Zwiebel, Kräuterstammtisch