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Bildung für nachhaltige Entwicklung: Lernwerkstatt Ökologische Bildung

 

Zielsetzung

Hauptanliegen ist eine unmittelbare praxisnahe Erfahrung und aktive Begegnung mit dem Unterrichtsgegenstand "Umwelt". Die notwendigen Voraussetzungen sind durch das Gebäude selbst und die angrenzenden Außenanlagen gegeben. Diese ermöglichen anhand eines Lehr- und Arbeitsgartens, eines Apothekergartens, ökologischer Experimentierflächen, aber auch durch das Ensemble der vorhandenen natürlichen Vielfalt der Fuldaaue, die Bearbeitung eines weiten Themenspektrums.
Beispielhaft seien genannt: die Untersuchung der Umweltfaktoren Boden und Gewässer oder Möglichkeiten sinnlicher und spielerischer Naturerfahrungen. Schritt für Schritt wird den Besuchern die oft entfremdete Umwelt immer vertrauter, für die sie dann auch Sorge tragen wollen. Der von uns betreute Projektbaustein am Umweltzentrum Fulda - als Einstieg oder Fortführung eines Unterrichtsthemas - erstreckt sich in der Regel über einen Schulvormittag, wobei die Teilnehmer /innen selbständig an Lernstationen arbeiten. Wir möchten auf diese Weise dazu beitragen, nachhaltige Umweltbildung in die Schulen und Schulprogramme zu tragen.

Pädagogische Mitarbeiter

Das Hessische Kultusministerium hat dazu die schulorganisatorischen und personellen Voraussetzungen geschaffen. Für die "Lernwerkstatt Ökologische Bildung" sind Dr. Hans Unbehauen von der Freiherr-von-Stein-Schule-Fulda und Mechthild Schmitt von der Grundschule Margretenhaun verantwortlich, Zusammen mit Holger Jost von der Brüder-Grimm-Schule Fulda werden zu den verabredeten Terminen Projektgruppen betreut und Seminarveranstaltungen angeboten.

Arbeitsmöglichkeiten:

Im Umweltzentrum stehen zwei vielfältig nutzbare Mehrzweckräume zur Verfügung. Eine Labor-Grundausstattung, optische Geräte wie Stereolupen, Mikroskope, Video-Mikroskop, Lupenbrillen, sowie Analysekoffer für Boden- und Gewässeruntersuchung sind vorhanden. Datenbank- und Internet-Recherchen sind möglich. Mittels Datenprojektor können PC-Vorgänge anschaulich gemacht werden. Der Solarkocher steht für Projekte bereit.

Projektangebote zur Arbeit mit Schüler/innen und Lehrer/innen am Umweltzentrum Fulda

Die "Lernwerkstatt Ökologische Bildung" - LÖB - führt auf Abruf Projektangebote zur Umwelterziehung für Schulklassen, Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen durch.

Wir führen unsere Angebote auch gerne in der jeweiligen Kindertagesstätte oder Schule durch.

Die Themen und Termine müssen mindestens zwei Wochen vorher mit dem Umweltzentrum Fulda abgesprochen werden. Wenden Sie sich an uns per E-Mail oder Telefon (0661 - 9709790).

Folgende Themenbereiche können angefragt werden:

 

Lebensraum Boden:
Entdecken, erfahren und bewahren

Lebensraum Wasser (Ökosystem Wasser):
Fließende und stehende Gewässer

Wasserwerkstatt (Lernwerkstatt Wasser):
Versuche zur Erforschung und Erfahrung von Wasser

Energie erfahren:
Versuche zum Energiesparen und alternative Energien

Fairer Handel am Beispiel "Schokolade":
Anbau, Produktion, Leben in Afrika

Recycling am Beispiel "Papier":
Wir schöpfen Papier aus Altpapier

Gartenvögel:
Artenkenntnis, Beobachtung und artgerechte Fütterung

Waldinfopfad am Westhang der Wasserkuppe

GPS-Energie-Erkundungstour

Der Wolf kommt?!

 

Neu 2017:

Umwelt - Lernangebote für Geflüchtete

Das fliegende Klassenzimmer

 

 

Bericht einer Schülerin über ihren Besuch im Umweltzentrum

Ringelblumensalbe für den Bürgermeister

Im Rahmen der Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten
(PKA) besuchten wir, die Berufsschulklasse 10 PK der Eduard-Stieler-Schule
in Fulda, zusammen mit unserer Lehrerin Frau Mengling-Schmidt, den
Apothekergarten im Umweltzentrum Fulda.

Hier wird die jahrhundertelange Klostertradition der Benediktiner-Abtei St.
Maria und deren heilkundliche Erfahrungen weitergeführt.

Frau Valentin, die die Beete liebevoll pflegt, führte uns zunächst durch den
Garten und erklärte die wichtigsten Pflanzen der verschiedenen Anwendungsgebiete. So stehen zum Beispiel alle Pflanzen gegen
Atemwegserkrankungen oder gegen Frauenleiden zusammen. Wir durften die
Heilkräuter, die wir in der Schule nur theoretisch kennen gelernt haben, hier sehen, anfassen, riechen und sogar schmecken und so unser erlerntes Wissen erlebbar vertiefen.

Beim anschließenden Workshop konnte jede Schülerin eine Ringelblumensalbe und ein individuelles Kräuteröl nach eigenem Geschmack kreieren.

Am Nachmittag besuchten Frau Dr. Beate Zelazny vom Hessischen
Kultusministerium, Dr. Michael Imhof vom Staatlichen Schulamt, der Fuldaer
Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Dr. Hans Unbehauen der Lernwerkstatt für ökologische Bildung, das Umweltzentrum und begegneten dort mit dessen Leiter Volker Strauch unserer Berufsschulklasse. Wir erzählten begeistert von unserem interessanten Tag im Apothekergarten, verschenkten unsere frisch hergestellte Ringelblumensalbe und machten ein Erinnerungsgruppenfoto.